ActiveAhead Node advanced 5609
Verbindet DALI-Leuchten und Systemsensoren mit der drahtlosen Lichtsteuerungslösung ActiveAhead von Helvar. Weist angeschlossenen Geräten Adressen zu.
Lichtsteuerung bedeutet im Wesentlichen, das richtige Licht zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitzustellen. Wir betrachten sie nicht als komplizierte Technik, sondern als ein energiesparendes Werkzeug, das die Atmosphäre in Räumlichkeiten sowie das Wohlbefinden der sich darin befindenen Menschen beeinflusst. Statt Licht also nur ein- und auszuschalten, verleiht intelligente Beleuchtung Wohn- und Arbeitsumgebungen eine völlig neue Dimension von Funktionalität und Komfort.
Ein Lichtsteuerungssystem verbindet Leuchten mit verschiedenen Geräten wie Sensoren, Dimmern oder einer Smartphone-App. Das System sendet anschließend Signale an die Leuchten, um Helligkeit oder Farbtemperatur anhand vordefinierter Szenarien, Anwesenheit oder der verfügbaren Tageslichtmenge anzupassen. Dies kann über kabelgebundene Protokolle wie DALI oder KNX oder über drahtlose Lichtsteuerung, beispielsweise via Bluetooth, erfolgen. Das Ergebnis ist eine Automatisierung, die für eine bessere Lichtumgebung sorgt und gleichzeitig den Energieverbrauch optimiert.
Es gibt verschiedene Methoden der Lichtsteuerung, von einfachen Drehreglern bis hin zu fortschrittlicher intelligenter Lichtsteuerung. Je nach Funktion des Raumes und den jeweiligen Anforderungen bietet jede Methode ihre eigenen Vorteile.
Manuelles Dimmen: Die einfachste Form der Lichtregelung, bei der Sie die Helligkeit selbst über einen Drehregler oder Taster einstellen.
Sensorsteuerung: Das System nutzt Anwesenheitserkennung, um das Licht einzuschalten, wenn jemand den Raum betritt, und nach einer gewissen Zeit ohne Bewegung wieder auszuschalten. Eine weitere Variante ist die Tageslichtsteuerung, bei der Sensoren das natürliche Licht messen und die künstliche Beleuchtung für ein gleichmäßiges Lichtniveau anpassen.
Drahtlose App-Steuerung: Bietet hohe Flexibilität. Hier können Sie Zeitpläne erstellen, einzelne Leuchten oder Gruppen steuern und Lichtszenen direkt über eine App einrichten. Dies ist besonders bei Smart-Home-Beleuchtung verbreitet.
DALI (Digital Addressable Lighting Interface): Ein fortschrittliches und standardisiertes Protokoll, das die individuelle Steuerung jeder einzelnen Leuchte in einem System ermöglicht. Es ist skalierbar und eignet sich ideal für größere Installationen wie Büros und Schulen.
Eine durchdachte Lichtsteuerung eignet sich grundsätzlich für nahezu alle Bereiche. Besonders deutlich werden die Vorteile jedoch in Umgebungen, in denen Komfort und Energieeffizienz im Vordergrund stehen.
Im Büro: Hier trägt die Lichtsteuerung zu einer besseren Arbeitsumgebung und höherer Produktivität bei. Sensoren sorgen dafür, dass Licht nur dort eingeschaltet ist, wo es tatsächlich benötigt wird. Mit einer an den Biorhythmus angepassten Steuerung kann zudem die Farbtemperatur dem natürlichen Tageslicht nachgestellt werden.
Im Wohnbereich: Smart-Home-Beleuchtung steigert den Komfort erheblich. Sie können Szenarien für Abendessen, Filmabende oder Reinigungsarbeiten erstellen und alles per App oder Sprachsteuerung bedienen.
In öffentlichen Bereichen: In Fluren, Treppenhäusern und Parkgaragen ist die Anwesenheitssteuerung eine effiziente Möglichkeit, Energie zu sparen und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen, da sich niemand in dunklen Bereichen aufhalten muss.
Dabei handelt es sich um ein System zur Steuerung und Anpassung von Beleuchtung. Dies kann von einfachem Dimmen bis hin zu komplexer Automatisierung mit Sensoren und Zeitplänen reichen.
Die Einsparungen variieren, doch durch Anwesenheits- und Tageslichtsteuerung lässt sich der Energieverbrauch für Beleuchtung häufig um 50–70 % oder sogar mehr reduzieren.
DALI steht für Digital Addressable Lighting Interface. Es handelt sich um einen weltweit etablierten Standard zur digitalen Steuerung von Beleuchtung in professionellen Installationen.
DALI ermöglicht die individuelle Adressierung jeder einzelnen Leuchte, eine bidirektionale Kommunikation zur Fehlerdiagnose und ist ein offenes Protokoll. Dadurch bietet es ein hohes Maß an Flexibilität.